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Aktuell wird geforscht, wie holzzersetzende Pilze dafür eingesetzt werden können, Zellwände von Klangholz (für den Instrumentenbau, wie bspw. Geigen) abzubauen, um dadurch die Holzdichte zu vermindern. Dies stellt eine praktisch unerlässliche Voraussetzung für hohe Klangqualität dar. Versuche haben gezeigt, dass sich mit Pilzen ganz gezielt hochwertiges Klangholz herstellen respektive veredeln lässt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bereits bestätigt, dass mehrere ausgewählte holzzersetzende Pilzarten die Klangqualität des Holzes erheblich verbessern können.
Im Rahmen einer vom Fonds zur Förderung der Wald- und Holzforschung (FFWH) finanzierten Studie untersucht Prof. Francis Schwarze zusammen mit seinen Mitarbeitern, die Grundlagen für ein biotechnologisches Verfahren zur Verbesserung der Aufnahme, Verteilung und Eindringtiefe von Imprägnier- und Veredelungsmitteln in Fichten- und Tannenholz. Es zeigte sich, dass dadurch eine Pilzbehandlung die Tränkbarkeit des Holzes wesentlich verbessert. In einem Folgeprojekt, das von der Förderagentur für Innovation KTI finanziell unterstützt wird, sollen Aufnahmefähigkeit, Verteilung und Eindringtiefe von Imprägnier- und Veredelungsmitteln weiter verbessert und für die industrielle Anwendung tauglich gemacht werden. Die Zielsetzung der Pilzbehandlung besteht darin, Fichten- und Tannenholz so hart wie Eiche und so dauerhaft wie Robinie oder Teak zu machen - und so einer besseren wirtschaftlichen Nutzung zu zuführen.
Mycoproducts ist weiter damit befasst, an verschiedenen Projekten mitzuwirken und diese zu fördern, so u.a. an biotechnologischen Verfahren zur Verbesserung der Aufnahme, Verteilung und Erhöhung der Eindringtiefe von Imprägnier- und Veredelungsmitteln in Fichten- und Tannenholz.
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